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16.10.05

HI - Vor- und Nachteile

Vorteile:

- Das Erlebnis einer Schwangerschaft von Beginn an, einerseits als perfekte Vorbereitung auf die Elternschaft, andererseits als gemeinsames und verbindendes Erlebnis für das Paar.
- Zumindest ein Elternteil hat eine biologische und genetische Verbindung zu dem Kind.
- Indem er bei der Insemination anwesend ist, kann der Partner an der Empfängnis des Kindes dennoch teilhaben.
- HI ist eine relativ einfache und gewöhnlich schmerzlose Prozedur, die keine Operation oder Krankenhausaufenthalt mit sich bringt.
- Die öffentliche Meinung zu HI zeigt eine weitaus größere Akzeptanz von HI, insofern es bedeutet, eine Famlie zu gründen. Die meisten Paare erfahren Unterstützung von Ihrer Familie und Freunden, wenn sie diesen von der Behandlung erzählen.
- Die Behandlung erfolgt vertraulich, die Paare entscheiden selbst, wer von der HI erfährt und wer nicht.
- Die Anonymität des Spenders und die rechtlichen und vertraglichen Regelungen sichern alle Parteien (Paar, Spender, Kinder) gegen jegl. rechtlichen, materiellen oder emotionalen Ansprüche ab.

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Österreich: Neue Methode der künstlichen Befruchtung

Eine neue Methode der künstlichen Befruchtung an der Landes-Frauen- und Kinderklinik in Linz kann jetzt jenen helfen, die auf herkömmliche Behandlungen nicht angesprochen haben.

Jedes siebente Paar ungewollt kinderlos

Ungewollte Kinderlosigkeit ist heutzutage alles andere als eine Randerscheinung. Etwa jedes siebente Paar in Österreich muss feststellen, dass sich der Wunsch nach einem eigenen Kind auf natürlichem Wege nicht erfüllen lässt.

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Spermaspender muss zahlen

Wer Sperma spendet, gilt rechtlich als unterhaltspflichtiger Vater – zumindest in Schweden.
Von André Anwar, Stockholm

Der dortige "Högsta domstolen" (höchstes Gericht) entschied, dass ein 39-jähriger Mann Unterhalt für drei Kinder zahlen soll, die eine lesbische Frau mit Hilfe seines Spermas zeugte.

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10.10.05

Ehemalige Krebspatientin möchte eingefrorene Embryos austragen - Ihr Ex klagte

Die heute 34-jährige Nathalie Evans, die vor vier Jahren an einem bösartigen Tumor litt und deshalb ihre Eizellen entfernen lassen musste, kämpft vor dem Europäischen Gerichtshof in Straßburg um die Erlaubnis Embryos eingepflanzt zu bekommen.

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Sperma-Handel auf See

Nach über 1000 Jahren soll der dänische Export von Genen über die Nordsee ein Comeback erleben.

Damals eroberten dänische Wikinger die Insel England und verbreiteten mehr als nur Tot und Verwüstung. Viele dänische Krieger wurden auf England sesshaft und hinterließen ein beachtliches genetisches Erbgut, das sich in der englischen Bevölkerung verteilte. Der Gen-Transfer soll nun wieder belebt werden, dieses mal aber unter etwas friedlicheren Rahmenbedingungen.

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In Indien erstes In-vitro-Kind von Single-Vater geboren

Als erster indischer Single ist ein 45-jähriger Buchhalter Vater eines Babys geworden, das durch künstliche Befruchtung gezeugt worden war.

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Münchner Klinikum wirbt mit "Schwanger mit Hypnose"

Die Frauenklinik des Klinikums der Münchner Universität hat bei der künstlichen Befruchtung eine neue Therapie entwickelt. Durch Hypnose werden Patientinnen entspannter und leichter schwanger.

Durch die Hypnose-Therapie werde eine maximale Entspannung und positive Grundstimmung erreicht, teilte die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU)heute mit.

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Richtungsänderung

So, dieser Blog wird wohl in Zukunft eine kleine Richtungsänderung machen und sich zunehmend mit HI befassen. Auch Adoption wollen wir nicht ganz außen vor lassen, auch wenn wir uns HI besser vorstellen können, als ein Kind zu adoptieren.

Ich möchte immer noch gerne schwanger werden, ein Kind austragen und zur Welt bringen, und mein Schatz soll der Vater sein, wenn auch nicht der genetische. Also, hier geht unser Weg weiter...

~konny

04.10.05

Unsere TESE bei Prof. Dr. W. Schulze

Unsere TESE war am letzten Freitag, also vor 4 Tagen. Wir hatten uns Urlaub genommen, da wir bereits am Donnerstag vormittag zu einer Vorbesprechung in Hamburg sein sollten. Donnerstag morgen um 9 trafen wir am Hamburger Flughafen ein, der erste Weg führte uns ins UKE zu Prof. Schulze. Hier mussten wir erst mal eine ganze Weile warten, das Vorgespräch wurde von Dr. Ohnemus geführt, auch ein sehr sympatischer junger Mann. Wir sollten am Freitag um 7 Uhr wieder im UKE sein, unbefrühstückt.

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02.10.05

Negativ

Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Ich hab meine Gedanken immer noch nicht ganz gesammelt. Irgendwie seh ich die letzten Tage wie durch einen Schleier, irgendwie unwirklich und doch ist es erschreckend real.

Wir werden niemals gemeinsame Kinder haben, niemals wird ein kleiner Junge durch unseren Garten rennen, der die großen Hände, die grünen Augen oder den süßen Schmollmund von meinem Schatz hat. Wir werden nie erfahren, was wir beide für eine schnuckelige Mischung zustande gebracht hätten. Niemals. Und das macht uns unendlich traurig.

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