Samenspende: Daten und Fakten
Nachfolgend ein paar aktuelle Daten und Fakten zur Samenspende und DI/HI...
- Zwischen 1000 und 1500 Kinder werden im Jahr durch Samenspenden gezeugt.
- 50 Prozent aller Samenspender sind Studenten, vor allem der Medizin.
- Nicht jeder Mann erweist sich als geeigneter Spender: Menge, Qualität und Gefriertauglichkeit der Samen werden streng geprüft. Der Spender muss frei von Infektionskrankheiten und erblichen Vorbelastungen sein (keine Häufung von Krebs, Herzinfarkt, etc. in der Familie). Nur einer von zehn Bewerbern wird durchschnittlich in das Spenderprogramm aufgenommen.
- Die Auswahl des Spenders für ein Elternpaar übernimmt in Deutschland der Arzt, um eine objektive Entscheidung zu gewährleisten. Er wählt nach Merkmalen wie Haar- und Augenfarbe, Blutgruppe und Größe einen kleinen Kreis von Kandidaten aus, aus dem dann der Spender ermittelt wird, der am ehesten mit familiären Besonderheiten wie etwa großer Sportlichkeit oder Kurzsichtigkeit übereinstimmt.
- Um eine Schwangerschaft zu erreichen, muss man mit 2000 bis 4000 Euro rechnen. Paragraf 1600 des BGB klärt seit 2002: Als Vater gilt der Ehemann der Mutter, nicht der Spender. Dessen Anonymität wird gewährleistet, an ihn können keine Unterhaltsforderungen gerichtet werden.
- Mit der Volljährigkeit hat in Deutschland jeder ein Recht auf Kenntnis seiner Abstammung. Dies gilt auch für mit Spendersamen gezeugte Kinder. Jedoch hat bis heute noch keines von seinem Recht Gebrauch gemacht.
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