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Eizellspende und Überstimulationsrisiko

Die britische Gesetzgebung erlaubt lediglich die «altruistische» Spende von Samen und Eizellen. Die Human Fertilisation und Embryology Authority (HFEA), die den Umgang mit Embryonen, Ei- und Samenzellen reguliert, diskutiert derzeit jedoch eine höhere Aufwandsentschädigung für Spenderinnen, durch die Anreise und Verdienstausfall honoriert werden sollen. «Niemand sollte durch die Spende verdienen oder Verlust machen», so James Healy von der HFEA.

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Eine Eizellenspende ist mit nicht unerheblichen körperlichen Belastungen verbunden: Die Spenderin wird mit Hormonen stimuliert, damit eine grössere Zahl verwendbarer Eizellen heranreift. Ist die Hormongabe zu gross, läuft die Frau Gefahr, an einem ovariellen Hyperstimulationssyndrom (OHSS) zu erkranken, das im schlimmsten Fall zu Nierenschäden und zum Tode führen kann.

Zwei beinahe tödliche Fälle von OHSS wurden im vergangenen Jahr in Rumänien bekannt. Die Frauen hatten 250 Euro für die Spende erhalten, waren jedoch nicht über die Risiken aufgeklärt worden. Nachdem die Frauen erkrankten, wurde ihnen von der Reproduktionsklinik eine Behandlung verweigert. Im April 2005 verstarb eine 33-jährige Londoner IVF-Patientin an OHSS; sie hatte die Eizellen für ihre eigene Behandlung einsetzen wollen.

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