In-vitro-Urlaubsland Spanien
Eizellen sind die grundlegende Ressource der Stammzellenforschung - und ein knappes Gut, das sich nicht in beliebiger Zahl beschaffen lässt. Und nicht nur ForscherInnen interessieren sich für diesen Rohstoff, sondern auch gebärwillige Frauen, was dazu führen könnte, dass sich in Grossbritannien eine über die Landesgrenzen hinaus wirkende Konkurrenz um Eizellenspenden entwickelt.
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Anders als hierzulande ist es auf der Insel Paaren erlaubt, eine Schwangerschaft mit gespendeten Eizellen anzubahnen. Allerdings müssen sie in staatlichen oder privaten Kliniken zwei Jahre oder länger darauf warten, eine entsprechende Spende zu empfangen, und die Begehrlichkeiten der Forschung könnten die Wartezeiten in Zukunft noch verlängern.
Um ihren Kinderwunsch nicht noch länger hinauszuzögern, machen viele Paare lieber einen so genannten IVF-Urlaub. Schon heute werden Pauschalreisen ins katholische Spanien angeboten, Fruchtbarkeitsbehandlung und Eizellen inklusive. In den spanischen Privatkliniken sollen die Erfolgsquoten höher sein, und die Paare werden sofort bedient. Die Wartezeiten in spanischen und osteuropäischen Kliniken sind auch deshalb kürzer, weil die Spenderinnen bezahlt werden und sich mehr Frauen zur Spende bereit erklären.
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Kommentare
Es ist auf jeden Fall ein grosser Fortschritt, dass in Spanien jedem die Möglichkeit geboten wird und einem nicht so viele Steine in den Weg gelegt werden. Aber es ist trotsdem ein heikles Thema, vor allem was die Eizellspende angeht, leider sind nicht alle Menschen darauf aus anderen zu helfen :(
Autor: Pro IVF in Spanien | 17.09.09 15:14