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Wir basteln uns ein Baby

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Zuerst – ähm – gibt man das Sperma in ein spezielles Kondom und von dort aus in die “Conception Cap”, die sozusagen als gepanzertes Taxi für die Spermien dienen soll, damit sich die nicht den ganzen Weg durch die Vagina bis zum Muttermund durchkämpfen müssen.

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Dies hier ist das Conception Kit, ein Ding, das jene Aufgabe erledigt, die ich bislang eigentlich immer dem Penis zugeschrieben hatte.

Die Conception Cap wird in die Vagina bis zum Muttermund eingeführt, von wo die Spermien dann nur noch aussteigen und zur Eizelle spazieren müssen. Das soll vor allem den nicht so aktiven Samenzellen helfen, doch noch ans Ziel zu gelangen. Außerdem sei der manchmal “feindliche” ph-Wert der Vagina kein Problem mehr. Oder wenn sie eine Kurve mache. Und wie wärs einfach mit Vögeln in der Missionarsstellung? Die Distanz bis zum Muttermund sollte eigentlich auch jeder durchschnittliche Penis großteils überbrücken können. So gebogen kann eine Vagina eigentlich gar nicht sein.

Wer von all dem verschont geblieben ist, kann sich dafür aussuchen, welches Geschlecht sein Baby haben soll. GenSelect ist ein sauteures Paket (199 US-Dollar für einen Monat!), in dem nichts anderes ist als ein Fieberthermometer (schon gesehen um 5,90 Euro), 5 Ovulations-Teststäbchen (7 Stück kosten ca. 30 Euro), ein Plastikfläschchen als Vaginaldusche und Nahrungsergänzungsmittel, über deren Zusammensetzung die Homepage sich ausschweigt.


Mehr Infos und Bilder dazu gibt es beim Weblog der Zeit.

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