Kassen sollen Kosten für künstliche Befruchtung tragen
Aus Sicht der FDP im Düsseldorfer Landtag sollten die Kosten für die künstliche Befruchtung wieder vollständig von den Krankenkassen übernommen werden. Der für Familienpolitik zuständige FDP-Fraktionsvize Christian Lindner sagte am Mittwoch in Düsseldorf: «Viele Paare setzen ihre letzte Hoffnung zur Erfüllung ihres Kinderwunschs in die künstliche Befruchtung. Es ist inhuman und in Zeiten des demografischen Wandels auch töricht, dass hier finanzielle Hürden aufgebaut worden sind».
Seit der Gesundheitsreform 2004 müssen laut Lindner gesetzlich Versicherte die Hälfte der Kosten einer solchen Behandlung selbst tragen. Es handle sich dabei um Belastungen bis zu 1500 Euro. In der Folge ging daher die Zahl der künstlichen Befruchtungen von 105.000 im Jahr 2003 auf 59.000 in den Folgejahren zurück. «Diese Fehlentscheidung muss die Bundesregierung korrigieren. Ungewollt kinderlose Paare brauchen Unterstützung und keine Belastung», forderte Lindner.
gelesen bei http://www.krankenkassenratgeber.de/
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