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16.10.07

Chlamydien schädigen Spermien-DNA – Können Antibiotika Kinderwunsch erfüllen?

Chronische Infektionen mit Chlamydia trachomatis, die bei Männern in der Regel asymptomatisch verlaufen, können die männliche Fertilität herabsetzen. Dies zeigt eine Studie, die auf der Jahrestagung der American Society for Reproductive Medicine in Washington vorgestellt wurde. Die Reproduktionsmediziner glauben, dass eine Antibiotikatherapie die Zeugungsfähigkeit wieder herstellen kann.

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16.04.07

Bald Spermien aus Stammzellen von Menschen?

In der Ärztezeitung kann man heute lesen:

GÖTTINGEN (dpa). Sind Männer für die Zeugung von Kindern bald überflüssig? Aus Stammzellen des Knochenmarks von gesunden Menschen haben Forscher in Deutschland Spermien-Vorläufer-Zellen gezüchtet. Das ist ein erster Schritt zur künstlichen Erzeugung von Spermien.

Aber warum macht das denn die Männer für die Zeugung überflüssig? Aus welchem Knochenmark sollen denn die Vorläufer-Spermien gezüchtet werden? Warum muss man denn solche Artikel immer mit so krassen Sätzen beginnen, die doch nur dazu führen, dass solche Forschungen abgelehnt werden. Ziel ist doch nicht, die Männer zu ersetzen, sondern Paaren, denen der Kinderwunsch mangels Spermien bisher verwehrt bleibt, zu Kindern zu verhelfen.

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01.04.07

Rindfleisch als Fertilitätsrisiko in der zweiten Generation

Wenn Schwangere starken Appetit auf Rindfleisch haben, dann werden ihre männlichen Nachkommen später vielleicht unfruchtbar. So in etwa ließen sich überspitzt die Ergebnisse einer Studie in Human Reproduction (2007; doi:10.1093/humrep/dem068) zusammenfassen. Als Ursache wird eine schädigende Wirkung von Xenobiotika während der Frühschwangerschaft vermutet.

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06.03.07

Klinefelter-Syndrom wird oft lange verkannt

Typisch sind Nachlassen von Libido und Potenz ab dem 25. Lebensjahr / Testosteron-Substitution hilft

BERLIN (eis/mal). Viele Kollegen betreuen vermutlich - ohne es zu wissen - Patienten mit Klinefelter-Syndrom. Behandelt werden diese Patienten vielleicht wegen Diabetes mellitus, Varizen, oder psychischen Störungen, also Erkrankungen, die beim Klinefelter-Syndrom gehäuft auftreten. "Nur wenige Männer mit Klinefelter-Syndrom werden spezifisch dagegen behandelt", sagen Andrologen. Therapie der Wahl ist die Hormonsubstitution.

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08.11.06

Urogenitale Infektionen des Mannes

GIESSEN (fod). Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, ist in vielen Fällen die Ursache beim männlichen Partner zu suchen. Denn nicht selten sind es urogenitale Infektionen, die zu Fertilitätsstörungen führen, die Spermien-Produktion negativ beeinflussen und somit die Unfruchtbarkeit zur Folge haben.

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12.07.06

Spermien aus Stammzellen

Göttingen - Deutschen und britischen Forschern ist es erstmals gelungen, embryonale Stammzellen in Spermien zu differenzieren, mit denen dann erfolgreich Eizellen befruchtet wurden. Die auf diese Weise gezeugten Mäuse starben aber früh, wie die Forscher in Development Cell (2006: 11: 125-132) mitteilen. Eine Anwendung bei der In-vitro-Fertilisation dürfte deshalb vorerst nicht infrage kommen.

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03.07.06

Vasektomien können chromosomale Abweichungen bei Spermien verursachen

Britische Studie empfiehlt das Einfrieren von Sperma vor der Behandlung.

Vasektomien können bei Spermien chromosomale Abweichungen verursachen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftern um Nares Sukchareon von der Chulalongkorn Universität gekommen.

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07.06.06

Eine neue "Fruchtbarkeitspille für den Mann"

Eine neue " Fruchtbarkeitspille für den Mann" (Profertil) soll nun (Red. in Österreich) zu den herkömmlichen Methoden der künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers (In-vitro-Fertilisation) oder der Injektion von zeugungsfähigen Spermien das Kinderkriegen erleichtern.

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19.02.06

Mehr Aufklärung über das Klinefelter-Syndrom gefordert

Chromosomale Störung bleibt lange Zeit unerkannt

Bei KS kommt zum männlichen XY-Geschlechts-Chromosomensatz ein weiteres X-Chromosom dazu
Salzburg (pte/10.02.2006/13:25) - Das Klinefelter-Syndrom (KS), eine Chromosomenbesonderheit bei Jungen und Männern, bleibt oft lange Zeit unerkannt. Da typische Symptome hauptsächlich aus einem Mangel am Sexualhormon Testosteron resultieren, fällt KS meist erst in der Pubertät auf. Jungen mit KS sind meist nur spärlich behaart und besitzen auffällig kleine Hoden, in denen nur wenig oder gar kein Sperma gebildet wird. Deshalb sind die Betroffenen oft unfruchtbar. Erwachsene Männer zeigen meist sehr lange Beine und neigen zu Übergewicht und Brustentwicklung. Jetzt fordert die Österreichische Klinefelter-Syndrom Gruppe http://www.klinefelter.at.tf mehr Aufklärung bei Ärzten und Betroffenen.

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21.11.05

Clomifen bei Azoospermie hilfreich?

Clomifen ist ein Medikament, welches nicht nur bei Frauen die Funktion der Hirnanhangsdrüse anregt, sondern auch bei Männern. Die Anwendung zur Verbesserung des Spermiogramms wurde bisher empirisch durchgeführt. Diese Erfahrungen wurde in einer Studie genutzt, um die Spermienqualität zu verbessern. Und zwar ging es dabei um Männer mit völligem Fehlen von Spermien im Ejakulat (Azoospermie), jedoch nicht bedingt durch eine Verschluss des Samenleiters (nonobstruktive Azoospermie). Bei diesen Männern fehlen die Spermien im Ejakulat aufgrund einer verminderten Funktion der Hoden. Mit der Gabe von Clomifen, so das Ziel der Studie, sollte versucht werden, die Spermienproduktion zu verbessern, so dass Spermien im Ejakulat zu finden sind oder durch die Hodenbiopsie (TESE) ausreichend Spermien für eine ICSI gewonnen werden können.

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26.06.05

Oligozoospermie; Azoospermie

Eine umfangreiche Übersicht über genetische Ursachen der Azoospermie und Oligozoospermie findet man auf der Website des Instituts für Humangenetik Lübeck.

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06.05.05

Inhibin B

Inhibin B

Inhibin B stellt beim Mann, ähnlich wie bei der Frau, das negative Rückkopplungssignal aus dem Hoden (Sertolizellen) für die Sekretion von FSH dar.

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29.04.05

Infertilen Männern nützen Arzneien durchaus

Infertilen Männern nützen Arzneien durchaus

Gonadotropine stimulieren unter anderen die Spermatogenese / Testosteronsubstitution ist nicht indiziert

BONN (ner). Obwohl bei männlicher Infertilität vermehrt auf die künstliche Befruchtung (IvF, ICSI) gesetzt wird, sollten konservative Behandlungsmethoden nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Das empfiehlt der Androloge Professor Gerhard Haidl aus Bonn.

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Testosteron-Spiegel bleibt mit Dreimonatsspritze stabil

Testosteron-Spiegel bleibt mit Dreimonatsspritze stabil

Fluktuationen der Stimmung oder der Sexualfunktion werden vermieden / Vier Injektionen pro Jahr mit Testosteron-Präparat genügen meist

ISTANBUL (ner). Mit der Neueinführung der Testosteron-Dreimonatsspritze Nebido® ist die Behandlung von Männern mit Hypogonadismus nicht nur einfacher geworden, es werden auch unerwünschte Schwankungen des Serum-Spiegels vermieden, sagt Privatdozent Friedrich Jockenhövel aus Herne.

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28.04.05

Wertigkeit des Hodenvolumens und der Serumkonzentration des FSH als prädiktive Faktoren für die TESE

ZUSAMMENFASSUNG

Die intrazytoplasmatische Spermatozoeninjektion (ICSI) von testikulären Spermatozoen nach deren Extraktion aus operativ gewonnenen Hodenbiopsaten (testikuläre Spermatozoenextraktion = TESE) ermöglicht die Behandlung der hochgradigen Subfertilität des Mannes. Kontrovers diskutiert wird hierbei, ob im Fall der Azoospermie bei erhöhten Konzentrationen des Follikelstimulierenden Hormons (FSH) im Serum und/oder verringerter Hodengröße von einer vollständigen Inhibition der Spermatogeneseaktivität auszugehen ist.

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09.04.05

Bericht vom Andrologen

(8. ÜZ, 21. ZT)

Endlich ist der Bericht vom Andrologen da!

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23.03.05

Ergebnisse vom Andrologen

(8. ÜZ, 4. ZT)

Wie man sieht, ist auch der 7. ÜZ ohne Zwischenfälle vorübergegangen. Der 8. ÜZ ist angebrochen und wird ebenso ereignislos enden. Ich habe mir heute die Ergebnisse vom Andrologen zufaxen lassen, nachdem leider der Brief bis heute nicht angekommen ist und wohl auch in den nächsten Wochen nicht kommen wird.

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17.02.05

CFTR-Gen

Abk.: Cystic fibrosis transmenbrane conductance regulator gene

Klinische Symptomatik

Die Cystische Fibrose (synonym: Mukoviszidose / CF) ist mit einer Inzidenz von 1:2.000 die häufigste autosomal-rezessive Erbkrankheit. In der europäischen Bevölkerung ist etwa jeder 22. klinisch asymptomatischer Träger einer Mutation im entsprechenden Gen.

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Azoospermiefaktor AZF

Klinische Symptomatik

Infertilität ist ein Problem, von dem etwa 13 bis 18 Prozent aller Paare betroffen sind. Die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig und verteilen sich gleichmäßig auf Mann und Frau. Nicht selten hat die Infertilität genetische Ursachen.

Für die männliche Infertilität ist hauptsächlich eine mangelhafte Spermiogenese verantwortlich. 7-10% der infertilen Patienten weisen eine Mikrodeletion am langen Arm des Y-Chromosoms auf. Dadurch kommt es zum Ausfall von Genen, die für die Spermiogenese essentiell sind. Die Deletion der chromosomalen Regionen AZFa, AZFb und AZFc kann mittels PCR überprüft werden.

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16.02.05

Die Zeit - Wissen : Vater per Skalpell

Die Zeit - Wissen : Vater per Skalpell

Der Androloge Wolfgang Schulze hat sein Forscherleben den männlichen Keimzellen verschrieben. Der 55-jährige Leiter der andrologischen Abteilung des Universitätskrankenhauses in Hamburg sucht im Hoden von Patienten nach Spermien.

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04.02.05

Männliche Hormone

primärer = hypergonadotroper Hypogonadismus: Ursachen im Hoden selbst, meist resultiert auch eine Infertilität, denn die Spermienbildung ist ebenfalls gestört.

Liegt eine erworbene Hodenfunktionsstörung mit Auftreten nach abschlossener Pubertät vor, kommt es zu Osteoporose (Knochendichteminderung), nachlassender Bart-, Achsel-, Scham- und Körperbehaarung, Blässe, Blutarmut, zunehmender weiblicher Fettverteilung, nachlassender Muskelkraft, Fettstoffwechselstörungen und zunehmender Unfruchtbarkeit (Infertilität).

SEXUELLE LEITLINIEN ZUR ABKLÄRUNG UND THERAPIE DER MÄNNLICHEN INFERTILITÄT

DIFFERENTIALDIAGNOSE UND THERAPIE BEI KINDERWUNSCH

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03.02.05

Live-Chat von n-tv mit Dr. Peter Sydow

Dr. Peter Sydow, Jahrgang 1956, studierte Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Es folgten die Ausbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde an der Universitäts-Frauenklinik der Charité und die Spezialisierung als Reproduktionsmediziner. Seit 2000 ist Sydow leitender Arzt der Praxisklinik für Fertilität in Berlin.

Nachfolgend findet ihr die Kopie eines Live-Chats mit Dr. Peter Sydow auf n-tv.

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27.01.05

Befund des Urologen

Nachfolgend habe ich den Befund unseres Urologen mal auseinandergenommen und allgemeinverständlich aufbereitet. Wen es interessiert, der findet dort die Erklärung für

- Hypogonadismus (hypergonadotroper und hypogonadotroper)
- hohes FSH
- Keimepithel
- Hoden-Atrophie

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24.01.05

Azoospermie

Definition:
Eine Azoospermie des Mannes liegt vor, wenn weder in der Samenflüssigkeit noch im Zentrifugat dieser Samenflüssigkeit Samenfäden nachweisbar sind.

Häufigkeit der Erkrankung:
Bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch kann man hierzulande mit einer Diagnosewahrscheinlichkeit von ca. 5% davon ausgehen, daß bei dem Mann eine Azoospermie vorliegt.

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