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12.12.08

Sachsen will Kinderwunsch-Behandlung unterstützen

Sachsen will als erstes Bundesland Kinderwunsch-Behandlungen von Ehepaaren finanziell unterstützen. Im am Mittwoch verabschiedeten Landeshaushalt sind dafür 1,1 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen. Die sächsische Sozialministerin Christine Clauß (CDU) erläuterte das Vorhaben am Donnerstag im Dresdner Landtag.

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26.05.08

Künstliche Befruchtung: Thüringen für volle Kostenübernahme

Krankenkassen sollen nach Meinung von Thüringens Bundesratsminister Klaus Zeh (CDU) bei künstlichen Befruchtungen wieder 100 Prozent der Behandlungskosten übernehmen. Thüringen unterstütze einen entsprechenden Antrag des Saarlands im Bundesrat, sagte Zeh am Montag im ARD-„Morgenmagazin“.

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17.02.08

Dossier Embryonenforschung (PND, PID)

Auf Aerzteblatt.de gibt es ein Dossier zum Thema Embryonenforschung, in dem nahezu alle DÄ-Beiträge, Gesetze und Stellungnahmen seit dem Jahr 2000 zusammengetragen werden. So findet man neben den Beiträgen der DÄ-Redakteurinnen und -Redakteure zu diesen Themen sowie Aufsätze und Kommentare von Ärzten, Wissenschaftlern und Theologen auch den Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie zur Präimplantationsdiagnostik, wichtige Gesetze, wie das Embryonenschutzgesetz und das Stammzellgesetz, Positionspapiere und Stellungnahmen sowie die Entschließungen der Deutschen Ärztetage.

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21.12.07

FDP für Zulassung von Eizellenspenden

Die künstlich herbeigeführte Schwangerschaft einer 64-jährigen Frau aus Aschaffenburg hat eine Debatte um das in Deutschland geltende Verbot der Eizellenspende ausgelöst. Die technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, plädierte in der „Berliner Zeitung“ vom Mittwoch dafür, Eizellenspenden zu ermöglichen. „Das Verbot sollte aufgehoben werden“, sagte sie.

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Fortpflanzungsmediziner fordern Gesetzesänderungen

Deutsche Fortpflanzungsmediziner haben die Politik aufgefordert, ungewollt kinderlosen Paaren die Familiengründung zu erleichtern. Allein durch die Einführung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) 2004 seien pro Jahr schätzungsweise 10.000 Geburten verhindert worden, sagte der Vorsitzende des Deutschen In-vitro-Fertilisations-Registers, Klaus Bühler, am Donnerstag in Bonn. Seit dieser Zeit müssen Paare zwei Drittel der Behandlungskosten für künstliche Befruchtungen selbst übernehmen. „Das ist weder sozial noch solidarisch“, so Bühler.

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01.10.07

Höhere Kosten verursachen Rückgang künstlicher Befruchtungen

Die Zahl der künstlichen Befruchtungen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse berichtet, gab es 2005 nur noch 32.000 künstliche Befruchtungen. 2002 seien es dagegen noch 73.400 gewesen.

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28.12.06

Praktikum verdrängt Kinderwunsch

Frankfurt/Main (AP) Eigentlich haben sie alles richtig gemacht: Sie sind Mitte 20, haben einen Uni-Abschluss in der Tasche und sind hoch motiviert. Doch statt im Beruf durchzustarten, arbeiten Zehntausende Uni-Absolventen als Dauer-Praktikanten. Und das in einem Alter, in dem viele eigentlich Kinder möchten: «Ich sehne mich danach, Mutter zu werden. Aber wie soll das gehen, wenn ich einfach keinen Fuß in die Tür kriege?», sagt die 28-jährige Oldenburgerin Ines, die ihren Nachnamen nicht veröffentlicht sehen möchte.

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14.12.06

Selbstbeteiligung an den Kosten für KB wird kritisch gesehen

Die Regelungen zur Kostenübernahme der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei künstlicher Befruchtung sollen zwar mit der aktuellen Gesundheitsreform nicht geändert werden. Doch die Kritik an der Eigenbeteiligung und den Einschränkungen, die im Jahr 2004 mit dem Gesundheitsmodernisierungs-Gesetz eingeführt wurden, ebbt nicht ab. Viele Ärzte halten die 50prozentige Eigenbeteiligung der Patienten bei drei Versuchen für ungerecht.

Verfassungsrechtler äußern juristische Bedenken. "Die Möglichkeit der Familiengründung wird für diejenigen Paare eingeschränkt, die aus medizinischen Gründen auf eine künstliche Befruchtung angewiesen sind und nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um diesen Wunsch in die Tat umzusetzen", kritisiert der Berliner Verfassungsrechtler Helge Sodan.

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21.09.06

Frauenärzte wollen Gesetzesänderung bei Embryoschutz

BERLIN (ner). Frauenärzte und Reproduktionsmediziner haben die Justizminister der Länder zu einer liberalen Auslegung oder einer Änderung des Embryonenschutzgesetzes (ESchG) aufgefordert. Die derzeitige Rechtspraxis gefährde die Gesundheit vieler Mütter und Neugeborenen nach künstlicher Befruchtung. Fortschritte der Reproduktionsmedizin, wie sie im Ausland bereits angewendet werden, würden hierzulande durch das ESchG verhindert.

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20.09.06

Frauen in Deutschland schlechter behandelt?

56. Kongress der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Berlin, ICC, 19. bis 22. September 2006
Frauen in Deutschland mit Kinderwunsch dürfen nicht schlechter behandelt werden als im Ausland

Berlin, 19. September 2006 – Mehrlingsschwangerschaften stellen sowohl für die Mutter als auch das Ungeborene ein gesundheitliches Problem dar. Bei der „künstlichen Befruchtung“ entstehen überhäufig Zwillinge oder Drillinge. Anders als im Ausland verbietet in Deutschland das Embryonenschutzgesetz die Einpflanzung eines Embryos, der nach vorhergehender Untersuchung am ehesten eine Chance hat, sich einzunisten und zu entwickeln. Durch die Einpflanzung mehrerer Embryonen versucht man hierzulande die Schwangerschaftsrate bei „künstlicher Befruchtung“ zu verbessern, nimmt so aber auch das höhere Risiko in Kauf.

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20.06.06

Studie: Künstliche Befruchtung rechnet sich volkswirtschaftlich

Wirtschaftswissenschaftler in Großbritannien sehen die öffentliche Finanzierung von künstlichen Befruchtungen als volkswirtschaftlichen Gewinn. Den derzeitigen Kosten von umgerechnet 19.000 Euro für eine Zeugung im Reagenzglas stehe ein Vielfaches an Steuer- und Versicherungseinnahmen gegenüber, sagte der Leiter einer entsprechenden Studie, Bill Ledger, am Dienstag der BBC.

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07.06.06

Reproduktionsmedizin: Rahmenvertrag mit Erfolgskomponente in Bayern

Einen Rahmenvertrag zur integrierten Versorgung haben der Landesverband Bayern der Betriebskrankenkassen (BKK) und Reproduktionsmediziner des Bundeslandes geschlossen.

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03.06.06

Dänemark erleichtert künstliche Befruchtung für Alleinstehende

In Dänemark können sich Alleinstehende und lesbische Frauen künftig kostenlos künstlich befruchten lassen.

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16.03.06

Kinderlosen soll die Rente halbiert werden

Nachdem neue Statistiken zum Geburtenschwund vorgelegt wurden, haben Politiker die "Schuldigen" entdeckt: Berufstätige, die lieber Karriere machen, statt Kinder aufzuziehen. Solche Nachwuchs-Verweigerer sollten weniger Rente bekommen, finden sie.

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15.03.06

Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt

Immer mehr Frauen aus Bayern lassen sich in Österreich künstlich befruchten. "Ich würde keiner Frau raten, sich in Deutschland künstlich befruchten zu lassen." Marina Berger. Die Gesetze hierzulande führten zu einem Spießrutenlauf, die Erfolgsaussichten seien "unglaublich gering",...

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14.03.06

Stärkster Geburtenrückgang seit 15 Jahren

Berlin (AFP) - Die Zahl der Geburten ist in Deutschland im vergangenen Jahr offenbar so stark gesunken wie schon seit 15 Jahren nicht mehr: 2005 kamen weniger als 676.000 Kinder zur Welt.

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02.03.06

Petition für die vollständige Übernahme der Kosten für die künstliche Befruchtung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Bitte alle mitmachen: http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=65

Die Petentin begehrt die vollständige Übernahme der Kosten für die künstliche Befruchtung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

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01.03.06

Spanien will künstliche Schaffung von Designer-Babys erlauben

Bestimmte Kinder werden zur Rettung kranker Geschwister selektioniert, die Neuregelung soll nur "in äußerst schweren Fällen" zulässig sein.

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19.02.06

Spanien erlaubt Embryonen-Auswahl bei künstlicher Befruchtung

Madrid (epd). In Spanien dürfen bei der künstlichen Befruchtung künftig gesunde Embryonen ausgewählt und später zu Therapiezwecken eingesetzt werden. Das spanische Parlament erlaubte dies Rundfunkberichten zufolge am Donnerstag mit einem neuen Gesetz. Damit können im Reagenzglas befruchtete Eizellen später zur Therapie eines bei der gleichen Befruchtung gezeugten und später schwer erkrankten Kindes eingesetzt werden.

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04.02.06

Großbritannien: Regierungsberater mahnen zur Vorsicht bei PID

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Großbritannien: Regierungsberater mahnen zur Vorsicht bei PID"

London - Das bioethische Beratungsgremium der britischen Regierung hat einen vorsichtigen Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) angemahnt. Die genetische Untersuchung von Embryonen vor ihrer Einsetzung in den Mutterleib dürfe nicht zum Regelfall werden, betonen die Experten in ihrem Bericht zur Reproduktionsmedizin, wie die britische Tageszeitung "Guardian" vom Mittwoch berichtete. Nicht jede neue Analysetechnik müsse angewandt werden, nur weil sie möglich sei. Paare dürften nicht zu solchen genetischen Untersuchungen gedrängt werden, so das Gremium.

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19.01.06

Künstliche Befruchtung: Kommission für Vorgaben-Lockerung

Künstliche Befruchtung: Kommission für Vorgaben-Lockerung | Yahoo! Nachrichten

Mainz (dpa) - Die Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz hat sich für eine Lockerung der gesetzlichen Vorgaben bei der künstlichen Befruchtung ausgesprochen. Die Auflage, nicht mehr als drei Embryonen zu erzeugen, sollte aufgehoben werden, heißt es in einem am Mittwoch in Mainz vorgestellten Bericht der Landeskommission zum Thema "Fortpflanzungsmedizin und Embryonenschutz".

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18.01.06

Wissenschaftlerin: Dynamik vorgeburtlicher Diagnostik begrenzen

Deutsches Ärzteblatt: Dynamik vorgeburtlicher Diagnostik begrenzen

WEINHEIM. Die Berliner Humangenetikerin und Ethikerin Sigrid Graumann hat die Politik aufgefordert, "die Dynamik der pränatalen Diagnostik zu begrenzen". Frauen ständen durch diese Diagnosetechnik unter einem sozialen Druck, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, sagte sie in einem Interview der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift "Psychologie Heute" vom Februar.

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"Schwangerschaft auf Probe vermeiden"

gelesen bei Yahoo! Nachrichten

Mainz (ddp-rps). Die Bioethik-Kommission des Landes fordert eine Lockerung der gesetzlichen Vorgaben für die künstliche Befruchtung. Dazu hat die Kommission in mehreren Sitzungen acht Empfehlungen erarbeitet, teilte der Vorsitzende des Gremiums, Justizminister Herbert Mertin (FDP) bei der Vorstellung des Abschlussberichtes am Mittwoch in Mainz mit. Eine gesetzgeberische Initiative sei derzeit nicht geplant, weil im Bundestag keine Aussicht auf eine erfolgreiche Durchsetzung bestehe. Zunächst solle ein gesellschaftlicher Diskurs über das Thema einsetzen. Grüne und CDU im Landtag kritisierten die Forderungen scharf.

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09.01.06

Italiens Gesundheitsminister: Embryonen zur Adoption freigeben

MAILAND. Italiens Gesundheitsminister Francesco Storace denkt darüber nach, tiefgefrorene Embryonen zur Adoption freizugeben. Es handele sich um rund 400 so genannte überzählige Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" vom 9. Januar.

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07.01.06

Merkel will 230 000 neue Kinderbetreuungsplätze

MAINZ. Der Bund will Länder und Kommunen bei der Einrichtung von bundesweit 230 000 neuen Kinderbetreuungsplätzen bis 2010 finanziell unterstützen. Das sei Teil der "nachhaltigen Familienpolitik" der großen Koalition, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der "Allgemeinen Zeitung" aus Mainz. "Außerdem werden wir in den nächsten Wochen beschließen, Familien bei den Kosten für Kinderbetreuung und haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich zu entlasten", fügte die Kanzlerin hinzu. Das sei nicht nur ein Beitrag für eine familien- und kinderfreundlichere Arbeitswelt, sondern zudem ein Baustein zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, um das "größte und schmerzlichste Problem unseres Landes", die Arbeitslosigkeit, zu bekämpfen.

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06.01.06

Deutschland ist Single-Europameister

In deutschen Haushalten leben laut einer Studie mittlerweile mehr Ehepaare ohne Kinder als mit Kindern zusammen.

Im europäischen Vergleich gehöre Deutschland zu den Ländern mit der geringsten Haushaltsgröße, dem höchsten Anteil Alleinlebender und dem geringsten Anteil an Haushalten mit Kindern, heißt es in dem gestern erschienenen "Familienreport 2005" der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.

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15.12.05

Familienpolitik Kinder sollen günstiger werden

Familienpolitik Kinder sollen günstiger werden - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Die Allgemeinheit profitiert von jedem Kind mit durchschnittlich 80.000 Euro, sagt die Kommission "Familie und demographischer Wandel" unter Kurt Biedenkopf. Ein Teil dieser Summe sollten Eltern zurückhalten - etwa durch steuerliche Entlastungen.

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Jedes Kind verspricht Staatseinnahmen von 77.000 Euro

Spiegel Online:

Jedes Kind verspricht Staatseinnahmen von 77.000 Euro

Kinder kosten Geld - so die landläufige Meinung. Doch langfristig bringen Sie der Gesellschaft mehr, als sie kosten, haben die Volkswirte des ifo-Institutes ausgerechnet. Ein heute fünfjähriges Kind bringe dem Staat durchschnittlich 77.000 Euro Gewinn.

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02.09.05

Förderung von Mehrlingsgeburten in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg greift das Land Familien mit Mehrlingsgeburten unter die Arme. Seit 2002 erhalten Eltern ab Drillingen durch ein Förderprogramm einmalig 2.500 Euro pro Kind. Bisher wurden nach Angaben des Sozialministeriums 78 Familien mit insgesamt 572.000 Euro gefördert. In Baden-Württemberg wurden allein im vergangenen Jahr 28 Mal Drillinge und einmal Vierlinge geboren.

16.08.05

"Man fühlt sich als Versager"

Frankfurt/Main (AP) Bis heute ist der größte Wunsch von Jens und Ina M. unerfüllt geblieben. Der 36-jährige Fliesenleger und die 34-jährige Bibliothekarin sehnen sich nach einem eigenen Kind. Sie fühlen sich gesund, ihr Sexualleben ist intakt. Weil sich nach über einem Jahr keine Schwangerschaft einstellte, suchten sie im Jahr 2002 den Rat von Fachleuten. Sie fanden verständnisvolle Ärzte, mussten aber auch erleben, wie einsam ein Paar in ihrer Lage sein kann.

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07.07.05

Embryonen im Überschuss

FAZ.NET:

29. Juni 2005 Nun wollen auch die deutschen Gynäkologen und Geburtsmediziner in der Debatte um niedrige Geburtenzahlen mitmischen.

Sie haben eine spezifische Perspektive: Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2004 und das Embryonenschutzgesetz von 1991 hielten sie davon ab, ihre Arbeit zu tun und Paaren mit medizinisch bedingten Fortpflanzungsproblemen zum Nachwuchs zu verhelfen. So wurde am Dienstag bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin die Diagnose gestellt: "Kinderwunsch in der Krise.”

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Geburtshilfe des Gesetzgebers

Die Welt:

Deutschland soll wieder ein Land mit Kindern werden. Daher findet die Forderung nach einer familienfreundlichen Politik viele Ansatzpunkte für Verbesserungen. Von Steuerersparnissen über die Betreuung in Kindergärten und Ganztagsschulen bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten.

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18.06.05

Neuwahlen und der Kinderwunsch

Wen soll man wählen, wenn der größte Wunsch ein eigenes Kind ist und die dazu relevanten Gesetzesegelungen dringender Änderungen bedürfen. Eine Aktion in einem Forum brachte mich dazu, Briefe an die einzelnen Parteien zu verfassen und zu einem Statement zu den mir wichtigen Punkten zum Thema Kinderwunsch zu bewegen.

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Bundestag-Antrag der CDU/CSU an die Bundesregierung

Die CDU/CSU Bundestagsfraktion hat in einem Antrag (Bundestags-Drucksache 15/4135) die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, die Auswirkungen der Begrenzung des Leistungsanspruchs bei künstlicher Befruchtung nach Paragr. 27 a SGB V auf die Entwicklung der Antragszahlen darzustellen und zu beurteilen. Auf der Grundlage dieser Darstellung der Fakten sollte dann über das Vorgehen in diesem Bereich in der CDU/CSU Bundestagsfraktion entschieden werden.

Diesen Bundestag-Antrag findet man hier.

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01.06.05

Liberale fordern Legalisierung von PID

BERLIN (MedCon) - In zehn europäischen Staaten wird die Präimplantationsdiagnostik (PID) im Rahmen der Fortpflanzungsmedizin bereits angewendet. Hierzulande wird dies durch das strenge Embryonenschutzgesetz verhindert. Nun hat die FDP das Thema "Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik" erneut aufgerollt.

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23.01.05

Unbefriedigende Rechtslage zu PID

Ärzte Zeitung, 02.07.2004
Unbefriedigende Rechtslage zu PID
Von Philipp Grätzel von Grätz

Das deutsche Recht verbietet nicht nur die genetische Präimplantationsdiagnostik (PID). Es gestattet auch nicht die rein morphologisch-mikroskopische Auswahl von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung. Die Auswahl aber ist Voraussetzung dafür, daß die Übertragung einzelner Embryonen (SET, single embryo transfer) möglich wird, ohne daß dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu stark abnimmt.

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