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19.01.06

Künstliche Befruchtung: Kommission für Vorgaben-Lockerung

Künstliche Befruchtung: Kommission für Vorgaben-Lockerung | Yahoo! Nachrichten

Mainz (dpa) - Die Bioethik-Kommission des Landes Rheinland-Pfalz hat sich für eine Lockerung der gesetzlichen Vorgaben bei der künstlichen Befruchtung ausgesprochen. Die Auflage, nicht mehr als drei Embryonen zu erzeugen, sollte aufgehoben werden, heißt es in einem am Mittwoch in Mainz vorgestellten Bericht der Landeskommission zum Thema "Fortpflanzungsmedizin und Embryonenschutz".

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18.01.06

Wissenschaftlerin: Dynamik vorgeburtlicher Diagnostik begrenzen

Deutsches Ärzteblatt: Dynamik vorgeburtlicher Diagnostik begrenzen

WEINHEIM. Die Berliner Humangenetikerin und Ethikerin Sigrid Graumann hat die Politik aufgefordert, "die Dynamik der pränatalen Diagnostik zu begrenzen". Frauen ständen durch diese Diagnosetechnik unter einem sozialen Druck, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, sagte sie in einem Interview der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift "Psychologie Heute" vom Februar.

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"Schwangerschaft auf Probe vermeiden"

gelesen bei Yahoo! Nachrichten

Mainz (ddp-rps). Die Bioethik-Kommission des Landes fordert eine Lockerung der gesetzlichen Vorgaben für die künstliche Befruchtung. Dazu hat die Kommission in mehreren Sitzungen acht Empfehlungen erarbeitet, teilte der Vorsitzende des Gremiums, Justizminister Herbert Mertin (FDP) bei der Vorstellung des Abschlussberichtes am Mittwoch in Mainz mit. Eine gesetzgeberische Initiative sei derzeit nicht geplant, weil im Bundestag keine Aussicht auf eine erfolgreiche Durchsetzung bestehe. Zunächst solle ein gesellschaftlicher Diskurs über das Thema einsetzen. Grüne und CDU im Landtag kritisierten die Forderungen scharf.

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15.12.05

Jedes Kind verspricht Staatseinnahmen von 77.000 Euro

Spiegel Online:

Jedes Kind verspricht Staatseinnahmen von 77.000 Euro

Kinder kosten Geld - so die landläufige Meinung. Doch langfristig bringen Sie der Gesellschaft mehr, als sie kosten, haben die Volkswirte des ifo-Institutes ausgerechnet. Ein heute fünfjähriges Kind bringe dem Staat durchschnittlich 77.000 Euro Gewinn.

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28.11.05

Künstliche Befruchtung: Bundesausschuss klärt Anspruch und Zählweise

Deutsches Ärzteblatt:

SIEGBURG. Den Anspruch gesetzlich versicherter, verheirateter Paare auf Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Mitte November klarer gefasst. Zum einen konkretisierte das Gremium, was im Sinne der Richtlinie als "erfolgreicher Versuch" einer künstlichen Befruchtung gilt, nämlich der klinische Nachweis einer Schwangerschaft, unabhängig davon, ob es nachfolgend zur Geburt eines Kindes kommt. Allein das Herbeiführen einer Schwangerschaft ist somit ein erfolgreicher Versuch. Deren Anzahl ist nicht begrenzt.

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10.10.05

Ehemalige Krebspatientin möchte eingefrorene Embryos austragen - Ihr Ex klagte

Die heute 34-jährige Nathalie Evans, die vor vier Jahren an einem bösartigen Tumor litt und deshalb ihre Eizellen entfernen lassen musste, kämpft vor dem Europäischen Gerichtshof in Straßburg um die Erlaubnis Embryos eingepflanzt zu bekommen.

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16.08.05

"Man fühlt sich als Versager"

Frankfurt/Main (AP) Bis heute ist der größte Wunsch von Jens und Ina M. unerfüllt geblieben. Der 36-jährige Fliesenleger und die 34-jährige Bibliothekarin sehnen sich nach einem eigenen Kind. Sie fühlen sich gesund, ihr Sexualleben ist intakt. Weil sich nach über einem Jahr keine Schwangerschaft einstellte, suchten sie im Jahr 2002 den Rat von Fachleuten. Sie fanden verständnisvolle Ärzte, mussten aber auch erleben, wie einsam ein Paar in ihrer Lage sein kann.

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25.07.05

Versicherung muss bei künstlicher Befruchtung nicht endlos zahlen

Bamberg (ddp.vwd). Ein Anspruch auf Erstattung der Kosten einer künstlichen Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) besteht zumindest dann nicht mehr, wenn die Versicherungsnehmer auf diesem Weg bereits zwei Kinder (Zwillinge) gezeugt haben und der Versicherer insoweit die Kosten übernommen hatte. Das hat das Oberlandesgericht Bamberg (Az.: 1 U 135/04) entschieden.

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07.07.05

Embryonen im Überschuss

FAZ.NET:

29. Juni 2005 Nun wollen auch die deutschen Gynäkologen und Geburtsmediziner in der Debatte um niedrige Geburtenzahlen mitmischen.

Sie haben eine spezifische Perspektive: Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2004 und das Embryonenschutzgesetz von 1991 hielten sie davon ab, ihre Arbeit zu tun und Paaren mit medizinisch bedingten Fortpflanzungsproblemen zum Nachwuchs zu verhelfen. So wurde am Dienstag bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin die Diagnose gestellt: "Kinderwunsch in der Krise.”

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Geburtshilfe des Gesetzgebers

Die Welt:

Deutschland soll wieder ein Land mit Kindern werden. Daher findet die Forderung nach einer familienfreundlichen Politik viele Ansatzpunkte für Verbesserungen. Von Steuerersparnissen über die Betreuung in Kindergärten und Ganztagsschulen bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten.

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01.06.05

Liberale fordern Legalisierung von PID

BERLIN (MedCon) - In zehn europäischen Staaten wird die Präimplantationsdiagnostik (PID) im Rahmen der Fortpflanzungsmedizin bereits angewendet. Hierzulande wird dies durch das strenge Embryonenschutzgesetz verhindert. Nun hat die FDP das Thema "Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik" erneut aufgerollt.

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10.02.05

Kosten der KIWU-Behandlung und das Finanzamt

Nachfolgend einige Urteile von verschiedenen Finanzgerichten:

- Aufwendungen für eine künstliche Berfruchtung als außergwöhnliche Belastung
- Kosten der Kryokonservierung sind außergwöhnliche Belastungen
- Homologe bzw. heterologe künstliche Befruchtung einer verheirateten bzw. unverheirateten Frau

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23.01.05

Unbefriedigende Rechtslage zu PID

Ärzte Zeitung, 02.07.2004
Unbefriedigende Rechtslage zu PID
Von Philipp Grätzel von Grätz

Das deutsche Recht verbietet nicht nur die genetische Präimplantationsdiagnostik (PID). Es gestattet auch nicht die rein morphologisch-mikroskopische Auswahl von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung. Die Auswahl aber ist Voraussetzung dafür, daß die Übertragung einzelner Embryonen (SET, single embryo transfer) möglich wird, ohne daß dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu stark abnimmt.

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